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<p>"FÜR MICH IST DIE KONSUMWELT NICHT <strong><em>POP</em></strong><em>, SONDERN EIN LINEARER PROZESS"</em></p>
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<p>"Ich bin der festen Überzeugung das es nicht möglich ist, sich einem linearen Prozess zu entziehen. Diese Linearität verarbeite ich in meiner Kunst in unterschiedlichen Darstellungsweisen ( Stilen ). Beim "konsumtiven Surrealismus" setze ich die Konsumgüter surreal ins Bild. Ich denke das der Prozess des Konsumierens ein linearer Prozess ist, der sich durch unser ganzes Leben und alle Generationen zieht. Unser ganzes Leben ist auf den konsum ausgerichtet. Beim "extremen Linearismus" führe ich meinen Stift mit unkontrollierten Bewegungen über das Blatt. Da bei diesem Stil das ganze Blatt mit kreisenden Linien ausgefüllt wird, wird aus dieser einzelnen Linie eine bewegende Dynamik. Bei meinen "Fechtbildern", den "absoluten Linearismus", gestalte ich die Leinwand mit einem befestigten Pinsel an der Spitze eines Floretts. Picassos Aussage "Kunst ist eine Waffe zum Angriff und zur Verteidigung gegen den Feind" wird hier bestätigt, wenn man die Leinwand als Feind begreift.</p>
<p><strong><em>"Der deutsche Künstler Michael Kaphengst greift das Thema der Fragmentierung der Farbe auf, teilt sie in Linien - mal gerade und gut markiert, mal kreisförmig und mal versteckt, um auf der Leinwand seine eigene Sicht auf das Leben zu behaupten und darzustellen: eine vom Schicksal bereits entschiedene Existenz."</em></strong></p>
<p>( Marta Lock, "Michael Kaphengsts Linearismus Die Unausweichlichkeit des menschlichen Schicksals aufdecken" ) ,L'Opinionista ( Giornale Online Nazionale diinformazioneed Approfondimento ), November 2020</p>
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