Sylvia KÖLBL

Zeichnen und malen war für mich seit Kindestagen die Möglichkeit Emotionen auszuleben und ein Versuch die Schönheit der Natur wiederzugeben. Das Malen von Tieren befriedigte teilweise auch meine Sehnsucht nach eigenen Tieren. Als ich durch meinen Beruf und meinen kleinen eigenen Zoo meinen Wunsch erfüllen konnte, erhielt Malen zwar eine andere Bedeutung, doch Zeitmangel hielt mich viele Jahre davon ab. Erst durch die neu gewonnene Zeit nach Pensionsantritt konnte ich mich wieder dem lustvollen Prozess des sensorischen Verdauens von Eindrücken und Emotionen und deren Umwandeln in einem geburtsähnlichen Freisetzungsprozess in ein Bild, widmen. Da ich mich unter Zwängen nie frei entfalten konnte habe ich versucht, meine Bilder in den Techniken zu generieren, die ich mir im Verfahren „learning by doing“ bestmöglich selbst aneignen konnte. Dies waren anfangs bevorzugt Pastellkreiden, neben Kohle, Rötel, Farbstiften. Inzwischen sind es auch Aquarellfarben, Aquarellstifte und Acrylfarben. Meine Hauptmotive waren immer Tiere in ihrer multiplen Ausformung und Schönheit, wobei ich versuche ihnen durch den Ausdruck ihrer Augen bildhaft eine Seele einzuhauchen.
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