In den 1960er - Jahren erfuhr ich unter künstlerischen Anleitungen der renommierten Hochschulprofessorin Gerda Matejka - Felden den entscheidenden Impuls, mich fortan mit der bildenden Kunst intensiver auseinanderzusetzen. In einem konsequent autodidaktischen Prozess vertiefte ich mein künstlerisches Vokabular, vorerst mit dem Fokus auf kleinformatige, naturalistische Arbeiten, bevorzugt in Tusche und Feder.
Mit der Zeit empfand ich diese formale Begrenzung als zu wenig durchlässig für Spontaneität und emotionale Unmittelbarkeit. Schrittweise vollzog sich daher meine Hinwendung zur großformatigen, abstrakten Malerei in Acryl, die mir eine freiere, gestische Bildsprache eröffnete. Aus diesem Prozess destillierte sich mein zentrales künstlerisches Credo: „Raumgestaltung durch die Dynamik von Farbe und Form.“ Diese beiden sind für mich seither Kräfte, die den Raum bewegen.
In meinen Bildern entfalte ich diese Energien, bis sie der Betrachtung visuellen Resonanzraum bietet. Meine Malerei ist eine Einladung, Farbe und Form als lebendige Impulse zu erleben.
Ich folge der Intuition und schaffe Werke, die Raum und Wahrnehmung in Bewegung versetzen.